Aktuelles - unsere Arbeit / Blog

Human ist der Mensch, für den der Anblick fremden Unglücks unerträglich ist und der sich sozusagen
gezwungen sieht, dem Unglücklichen zu helfen.

-Voltaire-

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22.07.2017


20:00

seit 40 Minuten liegt einer der stärksten Sandstürme über der Stadt die ich je erlebt habe, der Himmel ist dunkel, es brennt in den Augen, in der Lunge,  alles fliegt durch die Luft...es sind immer noch fast 40 Grad

20.07.2017

."BERLIN taz |

EU-Minister kritisieren NGOs

Private Seenotretter sind schuld

In der Flüchtlingskrise ist erneut scharfe Kritik an privaten Seenotrettern im Mittelmeer aufgeflammt. Einige Hilfsorganisationen würden direkt mit Schlepperbanden vor der libyschen Küste kooperieren, lautet der Vorwurf, der von einigen Außen- und Innenministern der EU erhoben wird."

das beobachten wir leider auch...einige NGOs verstecken das nicht und auch mit Piraten wird offen kooperiert...

der ganze Artikel hier:

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5427212&s=libyen/

 

 

17.07.2017

leider sind sämtliche Daten von 2011 bis Nov.2016  von dieser Homepage verschwunden...unter dem folgenden Link sind einige noch einmal zu finden

https://ahrartarabulus.jimdo.com/deutsch/aktuelles/

oder auf einer unserer Facebookseiten

https://www.facebook.com/منظمة-أحرار-طرابلس-للاغاثة-والتنمية-184616184951746

11.07.2017

der Krieg ist nach Tripolis zurück gekehrt. Die Krankenhäuser der Hauptstadt sind voll, Material und wichtige Medikamente sowie Ausrüstung fehlen.
Berichte in den Medien gibt es nicht, aber der Krieg ist hier, mit voller härte, ich sage es Euch.
Wir stehen in Kontakt mit Kämpfern an verschiedenen Orten der Stadt und haben so einen recht guten Überblick. Die Stromversorgung in der Stadt ist mal wieder für viele Stunden täglich unterbrochen, Telefonverbindungen instabil, es ist an die 40 Grad heiß, wir arbeiten seit Tagen durch.
 

07.07.2017

http://www.deutschlandfunk.de/bootsfluechtlinge-eu-fordert-von-ngos-kooperation-mit-libyen.1939.de.html?drn:news_id=765564

 

wir haben bereits vor über einem Jahr sämtlichen NGO s  die Zusammenarbeit sowie Schutz angeboten...niemand war interessiert.

Die bekannten Nachrichten von Übergriffen und Problemen dieser NGO s  bei der Arbeit in Libyen machen viele dieser Organisationen erst bekannt...und so nützt es ihnen vermutlich mehr weiter wie bisher zu arbeiten.
Würden Medien normale Berichte über diese wichtige Arbeit zeigen (und nicht nur dann, wenn es Tote gibt oder schlimmstes passiert), bekämen NGO s  die Aufmerksamkeit die sie verdienen und können dabei auch noch effektiver Hilfe leisten (mit maximal möglicher Sicherheit) als bisher...

 

01.07.2017

Wie viele bereits wissen sind wir auch politisch aktiv, ich selbst plane die Abläufe mit, halte mich aber ansonsten im Hintergrund. Es wird gerade eine Großveranstaltung (Mahnwache auf dem Platz der Märtyrer)  in Tripolis vorbereitet, die auf unbegrenzte Zeit abgehalten werden soll. 

 

 

 

 

21.06.2017

Den Medien in Europa kann man in diesen Tagen entnehmen das es wieder Tote im Mittelmeer gegeben haben soll, 120 Personen laut dem letzten Artikel.

In den ersten 30 Kilometern hinter den libyschen Gewässern wurden schon länger weder die italienische Marine, noch irgendwelche Seenotretter gesichtet, lediglich einige wenige libysche Fischerboote.

Wir haben Tausende Tote Flüchtlinge an den Küsten, es sind nicht ein paar Hundert , es sind Tausende Tote Menschen hier, Männer, Frauen und Kinder,  viele Menschen aus Libyen können das bezeugen, auf einer Strecke von knapp 2000 Kilometern leben sie entlang der Küstenlinie, dort werden die Körper angespült...und vermutlich werden die meisten vom Meer verschluckt. Europa hat seine eigenen Zahlen zur Flüchtlingskrise .

Man will von solchen Zahlen nichts hören,

ALLE im Mittelmeer aktiven Seenotretter wurden von uns in der Vergangenheit kontaktiert. Es ging um den Schutz Ihrer Ausrüstung und Mitarbeiter durch unsere Sicherheitskräfte (da es immer wieder zu Vorfällen mit der "Küstenwache" gekommen sein soll, nicht selten handelt es sich dabei um Piraten) sowie Einsätze in Libyschen Gewässern durch eine Registrierung im Land....keine einzige Organisation war daran interessiert. Wir arbeiten ehrenamtlich, es gab absolut keinen Nachteil und keine Gefahr, lediglich die Möglichkeit mehr Menschen retten zu können unter höchst möglichen Sicherheitsvorkehrungen für alle Beteiligten.

Nochmal sage ich es , eine Lösung gibt es nur in den Herkunftsländern, sichere Landprojekte in Libyen müssen unterstützt werden, Organisationen müssen zusammen arbeiten.

Uns wurde gesagt wir sollen Notfallnummern an die Flüchtlinge an den Ablegestellen verteilen die sie nutzen sollen, sollten sie in Seenot geraten, den meisten Flüchtlingen werden die Telefone jedoch beim Ablegen abgenommen...es klingt da fast wie ein schlechter Scherz...

 

26.05.2017

Erneut schwere Ausschreitungen in Tripolis, Explosionen sind in verschiedenen Teilen der Stadt zu hören, Rauchsäulen steigen über den Häusern auf...

Unsere Mitarbeiter stehen bereit um Verletzte zu bergen und zu versorgen.
 

14:00 Wohnhäuser von Raketen getroffen

16:00 mehr als 23 Tote bis jetzt

19:00 über 130 Verletzte....  schwere Gefechte dauern an...

in solch einer Stadt ist zwangsläufig beinahe jede Familie persönlich betroffen

21:00  im Büro arbeiten wir durch, im Minutentakt erreichen uns neue Einzelheiten aus den Kampfgebieten. 


 

19.04.2017

https://www.tagesschau.de/ausland/libyen-krieg-101.html

die wirkliche Lage im Land ist sehr viel schlimmer als in dem Bericht dargestellt. Hinzufügen muss man noch, das es nicht selten internationale Hilfsorganisationen selbst sind, die die Medizinischen Güter auf den Schwarzmarkt bringen, für die "Hilfslieferungen" werden von Organisationen  teilweise Zahlungen in Millionenhöhe verlanget, wenn man überlegt das es sich um Spenden von Firmen usw. handelt ist es bedenklich, aber nicht anders, als in anderen Krisengebieten.

18.03.2017

17.03. "Hafter supporters fled Tripoli’s Martyrs’ Square tonight as militant gunman opened fire at the end of a day-long demonstration.  Afterwards the Presidency Council warned that the capital risked being dragged into a bloodbath."

""What's clear is that Western forces are helping Haftar coordinate air strikes in eastern Libya, which is where his base of control is. But the targets there aren't actually Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL, also known as ISIS)," Karim el Bar, the journalist who reported the story, told Al Jazeera.

"They [the targets] are his [Haftar's] political enemies - some of whom are Islamists, some of whom have other political affiliations ... he's undermining the government in Tripoli."

16.03.2017

21:00 

 

Konvoi mit zahlreichen Raketenwerfern auf dem Weg nach Tripolis. Vor einigen Wochen schrieb ich das man sich auf einen großen Angriff vorbereitet. Die Menschen beten...

 

16.03.2017  , 20:30

Die häßliche Fratze des Krieges zeigt sich in immer mehr Stadtteilen von Tripolis. Die Lage kann angespannter nicht sein. Alle Mitarbeiter sind auf den Beinen, das Büro arbeitet 24 Stunden, wir schlafen kaum. Verletzte und Tote....

15.03.2017

12:30

Rakete in unmittelbarer Nähe unseres Hauptquartiers in Tripolis eingeschlagen (Wohngebiet). Erwarte Einzelheiten. Mitarbeiter weiter im Einsatz. Wir arbeiten durch...

Lage äußerst angespannt. 

10:40

erste Opfer unter Zivilisten in Tripolis gemeldet! 

9:45

Berichte von schweren Explosionen nahe dem Rixos Hotel,  ununterbrochener Schusswechsel ist in der ganzen Stadt zu hören. Es ist sehr laut. Panzer in Wohngebieten... sämtliche Hauptstraßen blockiert...

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Schwerste Ausschreitungen seit langem in Tripolis. Auf dem Video unten sieht man die Anfänge davon, es hat sich im Laufe der Nacht verschlimmert. Ein Hotel würde beschädigt, wohl ein Krankenhaus, das Gebäude des TV Kanals al nabaa steht in Flammen. So wie es aussieht kämpfen nicht mehr nur Milizen sondern auch Anwohner.

Diese Bilder sind vom 15.03.  ca. 9:00 Tripolis

 

 

14.03.2017

 

Ras Lanuf wird zur Stunde durch Gen. Hafter bombardiert (gesichtete Kampfjets aber wahrscheinlich aus dem Ausland). Ebenfalls schwere Kämpfe in verschiedenen Teilen von Tripolis. Einige beschreiben die Szenen so :" Tripoli ist like a pan of Popcorn at the moment, booms and bangs spreading.

Für uns und unser Team bedeuten diese Umstände Arbeit rund um die Uhr unter sehr schweren Bedingungen, daher wird es auf der Homepage ruhiger sein.

 

 

 

 

 

 

15:40 Bodentruppen von Gen. Hafter haben Ras Lanuf erreicht, schwere Gefechte. Wir  stehen in ständigem Kontakt mit den Revolutionären vor Ort. Diese Entwicklungen sind äußerst besorgniserregend.

 

 

08.03.2017

Tote bei Unruhen in  Tripolis

 

 

07.03.2017

Während Milizen und Revolutionäre  immer weiter nach Benghazi vorrücken haben in der vergangenen Nacht Revolutionäre aus Derna Tobruks östliche Stadtgrenze erreicht.

Ein starker Sturm liegt über der Stadt, trotz Verriegelung springen die Fenster immer wieder auf.

 
Die Milizen drängen General  Hafters  Truppen immer weiter nach Osten. Ständig schließen sich weitere Milizen an. Nur noch 150 Km bis nach Benghazi. Wenn man die Söldner sieht die für General Hafter kämpfen fühlt man sich zurückversetzt ins Jahr 2011. 
 
Revolutionäre unseres Stammes haben, neben anderen, inzwischen die Kriegsgebiete erreicht.
 
 
05.03.2017

 

Sämtliche der Einheitsregierung getreuen Milizen haben an diesem Morgen das Kriegsgebiet erreicht. Erste Bilder sind bei uns angekommen. Wir stehen in ununterbrochenem Kontakt.

04.03.2017

Wie den Nachrichten zu entnehmen ist  haben vereinte Milizen wichtige Ölhäfen  zurückerobert. Die Kämpfe gegen General Hafter und seine Truppen weiten sich in diesen Regionen aus. Viele Menschen haben  sich den Milizen angeschlossen und sind auf dem Weg an die Frontlinie. Die Familien bleiben unter dem Schutz der zurückgebliebenen Gemeinschaft. Wir halten Kontakte zu allen Seiten aufrecht und sind mit unserem erfahrenen Team in der Lage schnell Hilfe leisten zu können falls nötig. In den letzten Jahren haben sich viele in den Kampf verabschiedet, zahlreiche sahen wir nie wieder. Besorgt beobachten wir die Entwicklungen rund um die Uhr.

 

24.02.2017

 

seit mehreren Tagen und Nächen zieht sich Gefechtslärm schwerer Waffen durch einige Teile von Tripolis. Wir stehen in engem Kontakt mit allen Mitarbeitern und Familienangehörigen, wir arbeiten durchgehend.

 

12.02.2017

Ich bin bei der Büroarbeit über einen alten Artikel (einer der wenigen aus Deutschland) gestolpert. Damals hätte niemand gedacht, das dieser Krieg so lange dauern wird. 

In dem folgenden Video sieht man, wie ernst die Lage in Tripolis ist. General Hafter ließ an mehreren Stellen der Stadt schwere Waffen in Position bringen. Die Verantwortlichen wurden durch Milizen festgenommen. Aus gegebenem Anlass haben wir die Evakuierungspläne für Tripolis und das Umland in den letzten Tagen überarbeitet. 

 

04.02.2017

 

"Um Menschen an der Flucht übers Mittelmeer zu hindern, haben die Regierungschefs in einem Zehn-Punkte-Plan unter anderem Verbesserungen der Auffanglager in Libyen beschlossen. Hilfsorganisationen reagieren bestürzt."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-treffen-auf-malta-zur-fluechtlingskrise-zehn-punkte-programm-beschlossen-a-1133050.html

seit vielen Monaten kommt es immer wieder zu schwersten Verbrechen an der libyschen Bevölkerung. Eine große Zahl davon durch General Hafter und seine Truppen aus dem Osten des Landes. Zahlreiche Kriegsverbrechen wurden dazu dokumentiert. Gegner werden verschleppt und ermordet, ihre Häuser zerstört, ihre Familien verfolgt, Ortschaften werden aus der Luft bombardiert mit der Behauptung Terroristen halten sich dort auf, über die fast ausschließlich zivilen Opfer (oft Frauen und Kinder) berichtet niemand.

JEDER der sich gegen General Hafter und seine "Politik" stellt und sein Vorgehen kritisiert wird als Terrorist gebrantmarkt. Kaum jemand traut sich noch offen zu sprechen aus berechtigter Sorge um seine Familie.

Hafters Feldzug gipfelte am 19. Januar 2017 in Benghazi in einer Gruppenvergewaltigung  durch seine Truppen. Das Opfer war ein erst 10 Jahre altes Mädchen. Die Männer seien halt betrunken gewesen hieß es in einer Stellungname der Truppe des Generals.

Ich denke das es zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwer ist Migranten in großer Zahl zu schützen , man ist nicht mal in der Lage die eigene Bevölkerung zu schützen, ausserdem fehlen wichtige grundlegende Voraussetzungen zum Schutz und zur Versorgung von Migranten.

Alle Länder auf der seit März 2016 geschlossenen Balkanroute haben die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet  (Mazedonien, Bulgarien, Serbien, Ungarn, Österreich) und legten damit  einen Grundstein in der Flüchtlingsproblematik.
Mit der Entscheidung diese Route zu schließen besiegelte man bewusst das Schicksal der Migranten, das ihnen nur dieser Weg bleiben wird, ist allen Beteiligten klar gewesen. 

Die Probleme sind nicht neu. Ein umdenken in Libyen (wo es bereits unter Gaddafi viele Jahrzehnte diese Problematik gab) sehe ich in den nächsten 20 Jahren nicht.  Die Lösung liegt in den Herkunftsländern der Migranten, NIRGENDWO SONST.
Egal wie viele Abkommen es geben wird, eine Umsetzung ist, meiner Meinung nach, nicht zu erwarten.

18.01.2017

wieder einmal ein großes Begräbnis, diesmal von 81 illegalen Einwanderern, sichere Einrichtungen an Land
hätten diesen Menschen das Leben retten können. Leider werden sichere Landprojekte (wie geschützte Wohnprojekte für Frauen und Kinder)  NICHT unterstützt. 

 

12.01.2017

Kurz nach meinem Anschreiben erfolgte die Krebsbehandlung von Haya in Deutschland. Mich erreichte kurz vor Weihnachten
die traurige Nachricht, das die kleine Haya leider verstorben ist. Wir trauern mit der Familie. Für viele weitere Patienten sind wir weiterhin engagiert tätig.

29.12.2016

Leichen an verschiedenen Stränden von Tripolis entdeckt...schreiben Medien aus Europa am 28.12.
Sie schreiben es sind 11.

Was sie nicht schreiben ist, das die Küste von Libyen etwa 2000 km lang ist, viele Stellen so abgelegen sind das sie kaum zu erreichen sind, alles was nicht sofort gefunden wird, ist in kurzer Zeit vollkommen vom Sand verdeckt.

Die Wahrheit ist, täglich werden Leichen an den Küsten entdeckt. Diese Tatsachen erreichen europäische Medien nicht, oft sind es Anwohner die die ertrunkenen begraben.

Ich bekam über die Feiertage eine Nachricht von  Kollegen einer Organisation die mich um Rat oder Hilfe baten. Es erreichte sie eine Mail einer Migrantin die dieser Org. aus einem ihrer Projekte bekannt war. Sie suchte Hilfe für die Überfahrt nach Italien, ihre Zeilen drückten Sorge und große Angst aus, sie schreibt aus Libyen. 

Da Landprojekte in Libyen von ausländischen Organisationen und Regierungen NICHT unterstützt werden, gibt es keine Möglichkeit etwas für diese Frauen zu tun, zwar hätte man sie privat unterbringen können, aber was sagt man dann zu der Bekannten dieser Frau, der jungen Mutter mit ihrem Baby, der unbegleiteten 16 jährigen (bereits schwer traumatisiert), der schwangeren Frau deren Ehemann auf der Reise verstorben ist...oder der kranken Frau die dringend eine medizinische Behandlung braucht. Es sind zig tausende Frauen und Kinder in größter Not. Unser Projekt ist zu 95 % fertig. Mindestens 100 Personen wären sofort sicher untergebracht und medizinisch versorgt. Innerhalb kürzester Zeit könnte es erweitert werden. 

Man muss sich nicht wundern das so viele Menschen in Boote steigen und bereit sind eher auf dem Meer zu sterben, als noch länger schutzlos Gewalt und Misshandlung oder Missbrauch ausgesetzt zu sein. Sie wissen die einzige Chance vielleicht Hilfe zu bekommen ist auf dem Meer...an Land hilft ihnen keiner...und aus Europa schicken sie Schiffe, die wie riesige Magnete auf dem Meer schwimmen und die Menschen anziehen....Millionenprojekte...die viel mehr Leben kosten als sie je retten könnten....
 

16.12.2016

20:45

"The leader of the Operation Dignity in the east that is backed by the Tobruk-based House of Representatives, Khalifa Haftar, has called on his followers from all kinds of military ranks and fighters to prepare for the attack on Tripoli.

“I hereby urge all of the military officials and fighters to prepare for the Liberation of Tripoli.” He was cited as saying.

The spokesman of the Operation Dignity, Ahmed Al-Mesmari, said on his Facebook page Wednesday that Haftar demands all military ranks and officials in the western region to be ready for the “liberation of the capital.” "

18:00

Angespannte Situation in Tripolis, mehrere Stimmen behaupten das Truppen von General Hafter bereit sind zum Angriff auf Tripolis, Truppenbewegungen wurden nähe Zentrum gemeldet...alle Milizen sind vorbereitet. Unsere Mitarbeiter haben sich inzwischen alle an sicheren Orten eingefunden. Es gibt auch Meldungen von LNA Truppenbewegungen die beginnen sich um die Hauptstadt herum zu formieren , nichts ist bisher bestätigt, allerdings wurde dieses ja bereits mehrfach von Hafter angekündigt...abwarten und hoffen das die Strom und Telefonleitungen einigermaßen stabil bleiben

das war heute Nachmittag
https://twitter.com/intlsec/status/809730101596344321

15:00

Die Probleme mit der Stromversorgung in Tripolis haben in den letzten Tagen zugenommen. Wer keinen Generator hat (wie die meisten ) bleibt im Winter öfter ohne Heizung. 

In Tripolis bereitet man sich auf die Ankunft von Kriegswaisenkindern aus Aleppo/Syrien vor.  

Eines von ganz vielen Videos dazu 

 

09.12.2016

In Tripolis rechnen in diesen Tagen viele Menschen damit, das Krieg in der  Hauptstadt unmittelbar bevorsteht...viele bereiten sich darauf vor...wir auch...
sämtliche Milizen rufen ihre Leute zusammen
Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt,
Unruhe und Unsicherheit bei der Bevölkerung wächst...
Wir bereiten unsere medizinischen Hilfsmittel für Verletzte vor. Bei den Vorfällen vor einigen Tagen war der rote Halbmond nicht in der Lage die Verletzten zu erreichen.
Neben dem Einsatz von Panzern rechnet man mit Angriffen aus der Luft
Auf der Homepage könnte es daher in der nächsten Zeit etwas ruhiger werden.

01.12.2016

Bericht des UN Büros für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) Nov.2016

es geht um die schlechte humanitäre Lage in Libyen

http://reliefweb.int/sites/reliefweb.int/files/resources/2017_libya_humanitarian_needs_overview_november_2016.pdf

"In dem Bericht heißt es, dass die Menschen in Libyen wegen der Konflikte weiterhin unter einer schlechten Sicherheitslage, politischer Instabilität und dem Zusammenbruch der Wirtschaft leiden. Geschätzte 1,3 Millionen Menschen brauchen Unterstützung, vor allem die innerhalb Libyens von ihren Wohnorten Vertriebenen sowie die Flüchtlinge und Migranten, aber auch die Rückkehrer und diejenigen, die sich in den am schlimmsten betroffenen Gebieten aufhalten.

Am dringendsten benötigt werden: Arzneimittel, eine medizinische Versorgung bei lebensbedrohlichen Erkrankungen, Schutzmaßnahmen für die schwächsten Gruppen, eine Grundversorgung mit Wasser und Lebensmitteln, Zugang zu sanitären Einrichtungen und eine Verbesserung der Sicherheitslage. Das gefährliche Fehlen der Grundversorgung zwingt die Menschen zur Flucht.

Daneben haben hunderttausende Menschen, die in den großen Städten leben, ein hohes Sterbe- oder Verletzungsrisiko durch explosive Kriegshinterlassenschaften. Gerade die Schwächsten haben wenig oder gar keine finanzielle Mittel, um sich selbst zu helfen.

Die Möglichkeiten, seine Grundbedürfnisse zum Beispiel mit Nahrungsmitteln zu decken, sind signifikant durch Kämpfe, Wirtschaftsverwerfungen, Inflation und das Fehlen von Bargeld erschwert. Auch die kommunalen Dienste und Einrichtungen funktionieren nicht mehr, so dass der Zugang zu Wasser, Strom und Treibstoff versperrt ist. Diese Mängel herrschen in ganz Libyen, das Ausmaß hängt aber davon ab, wie sehr die Infrastruktur zerstört, wie stark die Sicherheit eingeschränkt, wie groß die Ressourcen und das Durchhaltevermögen der Bevölkerung sind. In Städten wie Bengasi oder Tripolis sind von der dramatisch eingeschränkten Grundversorgung weite Bevölkerungskreise betroffen, aber auch an Orten wie Sirte oder im Süden des Landes gibt die Situation Anlass zu äußerster Besorgnis."

 

19:11

8 Tote   -  nach wie vor schwere Kämpfe

18:20

Heckenschützen auf Dächern,  Panzer in den Straßen, aus vielen Teilen der Stadt sind Schüsse zu hören, immer noch nicht geklärt wer alles beteiligt ist... dunkler Rauch über den Dächern der Stadt.

17:00

Schwere Kämpfe aus vielen Teilen von Tripolis gemeldet. Anwohner wurden aufgefordert ihre Häuser nicht zu verlassen. Panzer auf den Straßen. Alle unsere Mitarbeiter haben sich inzwischen an sicheren Orten eingefunden.

https://twitter.com/LabidiRami/status/804359245944786944

 

30.11.2016

29.11.2016

" Man muss viel intensiver in den Ursprungsländern anfangen." das sage ich auch immer...ein interessanter Artikel

http://www.dw.com/de/martin-kobler-rettungsoperationen-ziehen-schleuser-an/a-36570197

 

28.11.2016

 

 

24.11.2016

ein interessanter Artikel aus der Taz...

 

"So will die EU Libyen zum sicheren Drittstaat machen"

https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5356592&s=libyen&SuchRahmen=Print/

"Im Mai 2016 kam ein Bericht im Britischen Parlament zum Schluss, dass die EUNAVFOR MED Operation SOPHIA ein völliger Fehlschlag sei und sich zum Magneten für Migranten entwickelt habe und Schmugglern das Geschäft erleichtere. Die Zerstörung der Schmuggler-Boote habe nur dazu geführt, dass die auf billige Schlauchboote umgestiegen seien, die die Überfahrt lebensgefährlich machen. Die Operation SOPHIA funktioniere nur als Seenotrettungsmission" (älterer Bericht s.unten)

http://www.express.co.uk/news/world/669953/EU-migrant-crisis-Royal-Navy-refugees-Mediterranean-Libya-Italy

Projekte innerhalb Libyens werden bis heute NICHT unterstützt!!!!

Nach Angaben der UNO starben in diesem Jahr bereits 4655 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt. Im gesamten Jahr 2015 gab es 3771 Tote.

Das sind die Toten die gefunden wurden, andere sind für immer im Meer verschwunden mit Boot und allem was sich darauf befand.

Die Libysche Küste hat eine Gesamtlänge von über 2.000 Km. Große Teile davon werden nicht kontrolliert. In den größeren Städten werden täglich Leichen geborgen. Wir sehen wie viele Menschen hier jeden Tag ablegen. DIE OPFERZAHLEN SIND VIEL HÖHER.

 

22.11.2016

 

Zusammenfassung unserer aktuellen Aktivitäten 

- wir unterstützen Patienten eine ärztliche Behandlung im Ausland zu erhalten(bes. Kinder)

  seit vielen Monaten fehlen wichtige Medikamente im ganzen Land (Medikamente zur Behandlung von Krebserkrankungen           gibt es oft gar nicht, entsprechende Abteilungen in den Kliniken sind zeitweise ganz geschlossen) Patienten fuhren mit               Angehörigen in kleinen Booten über das Mittelmeer.

- Verletzte aus Sirte werden ins Krankenhaus von Misrata transportiert um von dort zur Behandlung ausgeflogen zu werden   %2


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