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Tripolis (19.06.2018 13:57:09)

19.06.2018

Es braut sich was zusammen in Tripolis. Internet ist seit gestern in vielen Landesteilen ausgefallen. Bis heute sind die Verbindungen sehr schlecht. Ich vermute das ist kein Zufall

 
Derna (17.06.2018 19:23:44)

plenty of videos of terrorist LNA group fighters entering & looting homes in Derna, & interrogating civilians in their homes in a violent & humiliating manner. Most of these videos shot by the terrorist LNA fighters themselves. But no, let’s talk about oil instead?

 
Ras Lanuf und ein Wort zu Asylzentren in Libyen (17.06.2018 11:52:10)

three adult females killed & two children injured, house located at Ras Lanuf residential & belongs to Saad Kikly (unser Stamm), MI35 chopper used in the attack, taking off from Brega oil facilities small airport!

Other reports also mention barrel bombs being dropped by the MI35 on oil infrastructure. (not confirmed)

https://twitter.com/i/status/1008116341876895746

 

„Wir brauchen Asylzentren an der afrikanischen Mittelmeerküste. Gleichzeitig müssen wir, wahrscheinlich auch mit bewaffneter Hilfe, diese fürchterlichen Lager in Libyen zerstören“,

Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) 

Asylzentren in Libyen ist weder eine Option noch eine Lösung. Die Lösung ist in den Herkunftsländern zu suchen, dort muss man sich engagieren. Ansonsten sollte man diese Zentren in sicheren Ländern  Nordafrikas errichten. 

"Lager in Libyen mit bewaffneter Hilfe zerstören"...ja natürlich Herr Gabriel...Sie wissen weder wie viele dieser Lager es in Libyen gibt , noch wo sich diese befinden...was ist das für eine Aussage??? 

am 12.10.2017 bekam ich ein Antwortschreiben mit, u.a. dem folgfolgenden Inhalt 

Der Bericht, auf den sich Ihre Anfrage bezieht, schildert die Zustände in diesen Privatgefängnissen, beruhend auf Darstellungen von Flüchtlingen/Migranten, die aus Libyen zurückgekehrt sind. In Libyen tätige internationale Akteure wie IOM und UNHCR haben ebenfalls keinen Zugang zu diesen Einrichtungen, auch die Zahl und Standorte dieser Privatgefängnisse sind unbekannt.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

 

Mina Baghai

Referentin für Flucht und Migration

Auswärtiges Amt

 

Es ist Sache der Libyer, wir brauchen Stabilität. Bisher hat das Eingreifen des Auslands überall in Libyen nur zu mehr Chaos und Unruhe geführt...aber ich behaupte das war gewünscht so.
Am Ende wird man hoffen über den Kopf der Libyer hinweg ein riesen Flüchtlingslager dort zu errichten, das dann bis 2050 in der Lage ist , einen großen Teil der erwarteten 200 Mio. Flüchtlinge aufzunehmen (die meisten davon werden aus Afrika stammen)
Bereits 2030 werden  750 Millionen Afrikaner jünger als 18 Jahre sein. Es ist ein globales Problem und betrifft lange nicht mehr nur Europa. Das Interesse einen Platz zu finden, schnelltens, ist bei allen groß. Mitarbeiter ausländischer Organisationen, die dieses umsetzen sollen, sind schon in verschiedenen Teilen des Landes "geparkt" .
Die Bevölkerung des afrikanischen Kontinents wird sich bis 2050 verdoppelt haben (   
von derzeit 1,26 auf voraussichtlich 2,53 Milliarden , Stand 12/2017). 

In diesen Ländern muss man JETZT aktiv werden, das ist die einzige Lösung. Nicht zurücklehnen und überlegen welches Land groß genug ist alle die zu nehmen, die niemand haben will und so weit zu destabilisieren das es möglichst lange keine Regierung gibt die dieses noch verhindern kann. Libyen ist etwa 5 mal so groß wie Deutschland, Platz ist also genug. Durch das Öl wird sich die Sache praktisch von selbst finanzieren und in Europa hat man seine Probleme gelöst. 
Mich erinnert es entfernt an die Entstehung von Israel, auch wenn der Hintergrund ein anderer ist...wenn Platz gebraucht wird und die eigene Sicherheit an erster Stelle steht, dann ist man bereit alles zu tun.
Das Leid, das die Bevölkerung erwartet spielt keine Rolle. In keinem Bericht lese ich, wie es der Bevölkerung geht, oder das es überhaupt eine gibt. Das nicht nur Flüchtlinge eine schlimme Situation haben, sondern unter den Libyern tausende inhaftiert sind ohne je eine Anhörung oder Verhandlung bekommen zu haben, sich in Haftanstalten befinden die ebenfalls schlimmste Bedingungen vorweisen, in die aber niemand  kommt, um zu sehen wie es ihnen geht, keine der Organisationen kommt dorthin.., das es täglich zu Kidnapping, Mord und Folter an Libyern kommt. Die Menschen überhaupt keine medizinische Versorgung haben, kein Geld von der  Bank bekommen, keinen Strom, manchmal lange Zeit kein Wasser, keine Reisedokumente , sämtliche Behörden arbeiten seit Jahren nicht mehr (selbst Sterbeurkunden bekommt man häufig erst nach vielen Wochen)...die Liste ist endlos...

Das Land hat sich nie erholt, Wiederaufbau gibt es nicht. Ich sehe klar, das die Einflüsse von Außen so stark sind und einen wirklichen Fortschritt in Libyen bisher absichtlich unmöglich gemacht  haben, gemeinsam mit den Akteuren aus Libyen, die bereit sind, zum ihrem persönlichen Vorteil  ihr eigenes Volk zu verkaufen. Der Zerfall Libyens soll weiter vorangetrieben werden...in je mehr Teile desto größer die Chance  das einer dabei ist, der den Grundstein für die Lager legt, die Europa so dringend braucht.

Die Probleme liegen in den Herkunftsländern und genau dort müssen sie auch gelöst werden, JETZT

 
Ahrar Tarabulus...erste Schritte in der Politik 2011 (16.06.2018 20:34:49)

16.06.2018

das folgende Video beschreibt eine der ersten größeren Aktionen der politischen Akteure von Ahrar Tarabulus 2011

 

https://www.facebook.com/1Mesrataa11/videos/783253411879613/

die Aktivität hat in den letzten Wochen stark zugenommen, größere Aktionen werden vorbereitet.

 
Der Fall von Yehia Al - Asti Omar , Derna (15.06.2018 11:39:02)

Das ist Yehia Al - Asti Omar

 

vor einigen Tagen wurde er von Hafters Truppen inhaftiert.

  (mehr lesen...)

 
civilians in derna (15.06.2018 10:32:08)

15.06.2018

 

the following video is from Derna. The revolutionaries defending the city against Hafer's troops there are heard. They talk to an old man, he is a resident of Derna, not a terrorist ... he is a heart disease and desperately needs medical help, he is all alone in the house. He does not dare to leave because his neighbor was shot while attempting to leave the house (also an unarmed innocent civilian). The revolutionaries promise to bring him to safety.

https://www.facebook.com/dernazoom/videos/1984124914993410/

wir haben Kontakt zum Bundeskanzleramt und zum Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland. Wir bitten darum, sich umgehend für Hilfskorridore in Derna einzusetzen , damit wir die Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln und medizinischen Gütern versorgen können und Frauen, Kinder und kranke Menschen in Sichere Gebiete bringen zu können.

 
Heavy clashes erupt at Ras Lanuf oil port (14.06.2018 13:18:48)

14.06.2018
Ibrahim Jodran calls Haftar's militias "a terrorist body" which used to torture people and jail them for no reasons, saying they are taking over control on the oil crescent region so ISIS-style torture and imprisonment can end  
 

 
east Libya “army forces” kill unarmed civilians (13.06.2018 14:49:43)

12.06.2018
Die Zeit schreibt gestern 
 
 
Die Wahrheit ist, zwei unschuldige Zivilisten sind von Hafters Truppen hingerichtet worden,  wie das folgende Video zeigt. Es schockiert was die Presse für Lügen verbreitet. das Video ist verlinkt 18+
 
Es ist das, was mit Gegnern oder Kritikern von Hafter gemacht wird. Aus unschuldigen Zivilisten werden Terroristen gemacht.
Die meisten Menschen wollen gar nicht mehr hinterfragen wenn man sagt ein Terrorist sei erschossen worden. Aber es stimmt nicht... es sind Menschen wie Du und ich...unschuldige Zivilisten...Menschen die die Herrschaft Hafters in Libyen ablehnen.
 
Wir gehören zu den Gegnern der ersten Stunde. Ich werde immer kritisieren und verurteile das Verhalten dieser "Truppen" und des "Generals" . Es sind einfach nur Verbrecher.
 
In broad daylight, east Libya “army forces” kill two unarmed civilians by barrage of gunfire
 
The fighters of the self-styled army in eastern Libya led by Khalifa Haftar have killed  unarmed civilians in broad daylight in Derna amid tens of peer fighters chanting and applauding
A video posted on social media shows the graphic moment when fighters for the self-styled army torturing two Derna citizens and badmouthing them before opening a barrage of gunfire on them from a point blank distance.
This came as the forces led by Haftar advanced farther into the center of Derna, which has been under attack for the last 50 days and under a siege for the last two years amid international and local silence
 

 
an insight into my thoughts (11.06.2018 12:31:56)

11.06.2018

 

Today, under the daily footage, I had a scene with a fisherman pulling a lifeless-looking toddler out of the sea. Certainly not older than 2 years.
Boats or other people, or even something that suggests the previous presence, were undetectable. The child survived.
 
My view of the sea has changed forever as a result of daily occurrences in this region. It has not been the calming sound of the sea for a long time, the relaxing beach walk, the endless horizon that gives you the feeling of freedom, in the past I saw the stars and the moon reflecting in the water ... I could sit there for hours and recharge my batteries ...
I was on the beach today ...
The sea is a mass grave, I can guess how many people have lost their lives in the depths. Most will never appear in a statistic. The sound of the ocean is their desperate crying ... What did the parents of this child have thought when they realized they could not do it themselves? They had reinforced the life jacket on the head so that the child is protected. How many children did they have that followed them to death? How can a soul find peace when a person has to go out of life in this way ... What began with hope and a dream ended in a tragedy ... even now, in these minutes, dreams sink into the depths of the sea , together with the people who have taken all their courage to follow them ....
What happens in a person who fled from war, suddenly drifting in the sea, after all he experienced peace and hopes for a future in which one can offer something to his children ... and the stars and the moon are reflected on the sea surface they desperately try not to go under ... not to lose their loved ones out of the desperate grip, and ultimately fail to do so, the despair must be immeasurable ..
I will never see the sea as it once was ... the tears of thousands of dying people touch my skin. I can feel the despair ... children, women, men..young, old ... they all had hope and a dream ...
I can not take my kids and just go swimming..I just sit there thinking and watching them play in the sand.
 
I realize how important my work is to be humanitarian work, education, help, support, and sometimes just to be there and to keep silent together and to remember in love those who nobody else sees ...
Imagine you were not lucky enough to have been born in Europe. You would have found yourself in a whirlwind of revolution, violence, waves of refugees, war, persecution and constant fear, complete lack of prospects would have finally opened the way for very big dreams. Dreams of things that are nothing special to most people, but a matter of course ...
 
Up to 200 million refugees are expected by 2050 (for ecological reasons alone) ...
By 2050, the population of the African continent will have doubled. The living conditions will be worse.
The dimensions of today's refugee movement will be nothing compared to what is yet to come. The suffering is limitless ...

 
Siege of Derna, Libya (10.06.2018 10:27:56)

 

 
Heavy bombardment of residential areas in Derna 22:00 (02.06.2018 23:04:34)

 

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Derna (01.06.2018 15:07:26)

01.06.2018

14:00

No place in Derna is safe from the indiscriminate shelling, the whole city is in the LNA’s heavy artillery range.

The entire city is without water

 

stray bullets taking civilian lives.

Starvation of civilians must not be used as a method of warfare, the LNA is cutting all supplies on Derna since the beginning of the military offensive. Patients are suffering at the city’s only operating hospital due to severe shortage in medical stuff and basic needs.

It looks like a bigger movement could start soon in the west of the country

 
people across the country were called for peaceful protests (after prayer today)
16:50
many women and children among the killed civilians from Derna
the numbers increase every hour
many residential areas badly damaged
 

 
wie soll ich es nennen.... (31.05.2018 16:10:29)

31.05.2018

in dem folgenden Video sieht man normale  libysche Bürger die von Hafters Truppen an der Straße angehalten wurden...

so sehen die Teile Libyens unter General Hafters Kontrolle  aus... diese Personen sind unschuldige Menschen, ganz normale  Bürger auf dem Weg zur Arbeit, zur Familie oder was auch immer... oft kommt es zu Tötungen unschuldiger...

https://www.facebook.com/100019961929420/videos/170136436995086/

 

 
Derna (30.05.2018 16:48:50)

P30.05.2018

 

seit über 3 Jahren ist die Stadt Derna von "General" Hafters Truppen umstellt.
Die Versorgungslage ist in der gesamten Zeit sehr schlecht. Einen Zugang gibt es nicht.
Mit den starken Bombardierungen in der letzten Zeit hat sich die Lage noch einmal deutlich verschlechtert.
Die Krankenhäuser haben praktisch kein Material mehr, Sauerstoff gibt es dort inzwischen gar nicht mehr.
Der Bevölkerung fehlt Fleisch, Obst und Gemüse, Licht, Wasser und Gas. Nichts kann mehr importiert werden, alle Wege etwas in die Stadt zu bringen sind den Menschen versperrt. Wer versucht die Stadt zu verlassen wird durch Hafters Truppen festgenommen und gefoltert oder getötet.
Derna ist die Heimat von etwa 100.000 Menschen, ein erheblicher Teil davon sind Kinder.
Es werden wahllos Wohngebiete beschossen. 
Aufgrund der hohen Anzahl ziviler Opfer haben heute alle Kliniken der Stadt zu Blutspenden aufgerufen.
Diese Bilder zeigen friedliche  Proteste in Derna am letzten Freitag, gegen Hafter und die Belagerung ihrer Stadt durch seine Truppen. Proteste gab es auch in anderen Städten.
Das folgende Video zeigt Hafters Truppen in Derna, es wird aus großer Entfernung mitten in die Wohngebiete geschossen, es gibt hunderte solcher Videos.
 
 
 
 
Tripolis Libya 02.05.2018 (02.05.2018 12:23:28)

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Kampfflugzeuge über Derna (27.04.2018 13:06:37)

27.04.2018  13:10 (Libyen)

Erneut Kampfflugzeuge über der Stadt Derna gesichtet

 

 
Kampfflugzeuge im Himmel über Derna (26.04.2018 16:46:07)

15:00

Kampfflugzeuge über Derna gesichtet

 
Not about libya , Gaza Strip (25.04.2018 19:24:34)

25.04.2018

Since 30 March 2018, the Gaza Strip has witnessed a significant increase in Palestinian casualties in the context of mass demonstrations taking place along Israel’s perimeter fence with Gaza. The demonstrations have occurred as part of the ‘Great March of Return’, a series of mass protests, expected to continue up to 15 May. The large number of casualties among unarmed Palestinian demonstrators, including a high percentage of demonstrators hit by live ammunition, has raised concerns about excessive use of force. Gaza's health sector is struggling to cope with the mass influx of casualties, due to years of blockade, internal divide and a chronic energy crisis, which have left essential services in Gaza barely able to function.

 

 
Lage im Land, Kämpfe nehmen zu (25.04.2018 19:11:10)

25.04.2018  20.00Uhr

Kämpfe im ganzen Land nehmen zu

Derna und Umland

Sabha und Umland

Benghazi und Umland

Tajoura nahe Tripolis

Az zawiya ( Straßensperren werden bereits errichtet.

Wir beobachten die Lage mit Sorge.

 
Sabha (24.04.2018 21:57:59)

 

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Schwere Unruhen in Benghazi (22.04.2018 18:21:31)

22.04.2018

Schießerei zwischen 2 Milizen in Benghazi, Straßensperren wurden erricht.

 

 
Kaserne bombardiert (21.04.2018 19:04:03)

 

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Flüchtlingslager in Tripolis geschlossen, Probleme mit finanziellen Hilfen für NGOs (20.04.2018 10:26:45)

20.04.2018

 

5 von der Regierung unterhaltene "Flüchtlingslager" in Tripolis sind geschlossen worden. Über 30.000 Flüchtlinge wissen nicht, wohin sie sollen.

Versprochene Gelder für NGOs werden nicht ausgezahlt oder nur so wenig , das es für das Gehalt der Mitarbeiter reicht. Die NGOs haben aber Angst vor einem Einsatz in Libyen und reisen erst gar nicht an. Wir haben viele der Kollegen kontaktiert und Hilfe angeboten, da wir zahlreiche Mitarbeiter vor Ort im Einsatz haben und auch eigene Projekte seit Jahren umsetzten, außerdem sind wir in der Lage Kollegen zu schützen.

Die meisten der vom Ausland unterstützten NGOs haben im Land keine Ansprechpartner und auch Büros befinden sich nicht in Libyen.

Das bedeutet, die vielen Mio. Euro von denen man liest, erreichen weder NGOs noch Projekte, die Flüchtlinge bekommen keine Hilfe.

Auch wenn man in Europa merkt das weniger Flüchtlinge über das Mittelmeer kommen....in Libyen stauen sie sich, denn die Einreise über (unter anderem) die Südgrenzen, reißt nicht ab. Registriert sind über 700.000 Flüchtlinge, zahlreiche nicht registrierte kommen hinzu. Diese Zahlen steigen jeden Tag.

Ich habe von den Plänen der EU, ein riesiges Flüchtlingslager in Libyen bauen zu wollen, bereits hier berichtet. In Libyen lehnt man diese Pläne ab.  (siehe dazu meinen älteren Bericht)

Einige Länder sind in der Vergangenheit ihrer Verantwortung nicht nachgekommen und haben Probleme nach Libyen verlagert. 

Dazu zählen z.B. auch (ich schrieb bereits darüber) die zahlreichen inhaftierten Angehörigen der ausländischen IS Kämpfer. Heimatländer verweigern ihnen die Rückreise. Sie sitzen seit Jahren (teilweise mit Kindern) in libyschen Gefängnissen. Es sind viele Frauen. Noch nie habe ich einen Bericht dazu gelesen, was bedeutet das, wenn wir nicht darüber sprechen, dann kommt es vielleicht nicht raus? Jeder möchte in seinem Land in Frieden leben. Ist das der Preis vom Kampf gegen den Terrorismus? Die Kinder dieser Menschen wachsen im Gefängnis auf. Hat man nicht wenigstens ihnen gegenüber eine Pflicht? 

Die libysche Bevölkerung bekommt nur sehr geringe Geldbeträge in der Bank, keine Reisedokumente (die wenigsten verfügen bereits über den neuen "blauen" Pass und so können sie  das Land nicht verlassen, die meisten der über eine Mio. Libyer im Ausland haben ebenfalls keine gültigen Reisedokumente, eine Einreise ist ihnen nicht möglich), es gibt keinen Strom, kein Gas, keine ausreichende medizinische Versorgung (viele Medikamente fehlen, darunter auch Zytostatika und Antidiabetika), Lebensmittelpreise sind stark gestiegen, einiges gibt es gar nicht. Wir haben zeitweise bis zu einer Mio. Binnenflüchtlinge im Land. Über eine Mio. Menschen wären auf humanitäre Hilfe angewiesen, die es NICHT GIBT.
Wie soll man da noch die zahlreichen Flüchtlinge und anderen Personengruppen angemessen versorgen. Dieses dauernde Wegsehen wird nicht ohne Folgen bleiben...die Probleme sind nicht weg, sie sind nur ein paar Kilometer weiter geschoben worden und werden sich sicher nicht von selbst lösen. 

Ich denke das wahre Ausmaß der Problematiken und die Folgen, sollte man nicht bald richtige Lösungen finden, sind den wenigsten Menschen (besonders in der Politik)  wirklich bewusst.

 
Unruhen in und um Benghazi und ein Video (19.04.2018 19:19:13)

19.04.2018

Wir beobachten mehrere Unruheherde in und um Benghazi, zum Teil mit Schusswechseln

 

ich verlinke hier ein Video. Zu sehen ist,  unter anderem,  "der Starke Mann aus dem Osten" so wie ihn manche Medien gern darstellen. Diese Bilder zeigen etwas anderes. 

https://www.facebook.com/100012931384448/videos/349473735493670/

 
Lage Tripolis (19.04.2018 12:45:31)

 

 

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Anschlag auf Abdul Razek Nadori bei Benghazi (18.04.2018 16:40:48)

 

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Auf der Flucht im eigenen Land... Tawurga (17.04.2018 13:41:30)

17.04.2018

in diesen Zelten (bei Bani Walid) leben etwa 270 geflohene Familien aus Tawurga (s. Karte unten)

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Explosion in Benghazi (16.04.2018 22:13:23)

16.04.2018

Schwere Explosion erschüttert Benghazi (ca. 21:00)

 

 
Lage in Libyen / Derna (15.04.2018 20:54:35)

15.04.2018

Derna

das ägyptische Militär und Hafters Milizen bereiten, laut unserer Quellen, einen weiteren Angriff auf die Stadt Derna vor , wieder einmal wird es unschuldige Menschen treffen. Wir stehen in engem Austausch mit vielen Anwohnern der Stadt. Stämme rücken wieder zusammen um die Stadt vereint zu schützen und zu verteidigen. Wir würden medizinische Hilfsmittel für die Notfallversorgung bereitstellen.

 
kurzes Update (11.02.2018 22:25:38)

 

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hunderte dokumentierter Fälle...ein Projekt (01.12.2017 15:44:42)

Vor einigen Wochen erreichten mich  Hilferufe aus verschiedenen Bergregionen des Landes. Die Menschen leben dort noch  traditionell. 

Ich kann es jetzt nur andeuten, aber es gibt hunderte von Fällen, in denen Kriegswitwen aus Libyen heiraten oder auch verheiratet werden (mal ohne Kinder mal mit) . Viele davon sind unglücklich, einige werden sehr schlecht behandelt, in anderen Fällen die Kinder...manche Frauen sind sehr jung, die Männer hingegen aber oft im Alter eines Großvaters...andere Männer haben bis zu 4 Ehefrauen, wobei die Witwen wie Dienstboten gehalten werden. Es gibt auch Fälle ( deutlich weniger allerdings) in denen die Männer, die diese Frauen geheiratet haben um sie zu schützen und zu unterstützen von den Frauen ausgenutzt werden. Scheidungen sind  in diesen Regionen ein schwieriges Thema. Oft sind die Familien der Frauen aufgrund der schweren Situation im Land nicht in der Lage den Frauen zu helfen, besonders wenn sie auch noch Kinder haben. In diesen Gegenden ist es nicht leicht für eine Witwe sich in der Öffentlichkeit zu bewegen, in manchen Orten zeigt man mit dem Finger auf sie und sie kommt ins Gerede nur weil sie allein auf der Straße läuft, auch das sind Gründe, warum einige Frauen solch eine "Notehe" eingehen, sie wollen dem Ruf der Familie nicht schaden, Alternativen gibt es momentan nicht für sie ....es gibt viele traditionelle aber auch religiöse Punkte zu beachten und ein Projekt zu planen erfordert viel Feingefühl. 

Wir planen bereits ein Projekt (Aufklärungsbüros, finanzielle Hilfen, Wohnheime evtl. auch in Nachbarländern usw.), Gelder werden gesammelt, ein Immobilienerwerb steht bevor.
 
Ich habe eine wunderbare Kollegin die aus den Bergregionen stammt und eng mit mir zusammen arbeitet. Es wird eines der wichtigsten Projekte der Organisation sein und mir liegt es besonders am Herzen.
 
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Migranten in Libyen (22.11.2017 10:00:41)

22.11.2017

die Berichte der letzten Tage über Sklavenmärkte gehen durch alle Medien. Davor waren es die Lager in denen die Migranten leben...

Die libysche Bevölkerung ist bestürzt und verurteilt die geschilderten Vorfälle , sollten sie wahr sein.

(in der Vergangenheit tauchten mehrfach Videos in den Medien auf, die, deutlich sichtbar,  unter ausländischer Anleitung und manchmal nicht einmal in Libyen selbst gedreht wurden).

Es gibt eine Bilderkampagne zum Zusammenleben mit den Migranten in Libyen...einige Bilder davon siehe unten, Hausangestellte, Mitarbeiter , Freunde.... 

Sollte es diese Märkte geben, handelt es sich um Einzelfälle und darf keinesfalls in den Medien als Normalität in Libyen  abgetan werden. Immer wieder wird von schlechtem Gesundheitszustand der Migranten berichtet...ein großer Teil der libyschen Bevölkerung selbst hat schon lange keinen Zugang zu ausreichender Gesundheitsversorgung, mit keiner Silbe wird das erwähnt das das Gesundheitssystem des Landes am Boden liegt.

auch ein Video gibt es

https://youtu.be/_v0J8xJOFuA

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hunderte dokumentierter Fälle (20.11.2017 11:38:09)

20.11.2017

 

Hunderte dokumentierter Fälle

 
wir haben gemeinsam mit einer Schwester aus einer der Bergregionen Libyens eine Reihe von Fällen dokumentiert über die man nicht schweigen sollte.
Es geht um die Kriegswitwen (viele davon mit Kindern) und ihrer Lebenssituation.
In diesen Regionen leben die Menschen in den Stammesgemeinschaften noch sehr traditionell. Uns haben zahlreiche Berichte von Frauen jeden alters erreicht, einer dramatischer als der andere.  Hunderte Fälle kamen so zusammen.
Das Grundgerüst eines dringend nötigen Projektes zur Aufklärung,  Unterstützung und zum Schutz dieser Frauen und ihrer Kinder entstand über Nacht.
 
Weitere Informationen dazu nur auf Anfrage über unser Kontaktformular oder direkt an unsere Emailadresse Ahrartarabulus@gmail.com
(mehr lesen...)

 
Flüchtlingskrise (19.11.2017 12:58:57)

Seit mehreren Jahren wird immer wieder über die Schließung des Lagers Dadaab (Kenia) gesprochen.

Dieses Lager wurde  1991 vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) gegründet. Die Menschen sind dort  in 5 Lagern untergebracht. Die meisten Flüchtlinge stammen aus Somalia, fast 90 Prozent dieser Menschen haben Angst  in ihr Heimatland zurückzukehren- (MSF-Umfrage).

 Es soll über 238,617 registrierte Flüchtlinge und Asylsuchende geben , andere Quellen gehen von bis zu 600.000 Menschen aus (vielleicht sind die Zahlen auch höher).

„Mit Drohungen und Datentricks senkt Kenia die Bewohnerzahl im weltweit größten Flüchtlingslager. Die komplette Schließung ist vorerst aufgeschoben“ – wie schon häufiger

Vizepräsident William Ruto (Kenia) sagt:

„Dadaab sei kein humanitärer Ort mehr, sondern ein Umschlagplatz des Waffenhandels und ein Islamisten-Hotspot, in dem "Terroristen trainiert und Anschläge geplant" werden. „

„Kann Kenia also einfach ein Lager schließen, in dem eine Viertelmillion Menschen leben? Unwahrscheinlich. Viele Bewohner sind schon in Dadaab geboren. Eine Rückkehr im Rahmen der Genfer Flüchtlingskonvention müsste freiwillig geschehen. Mit einem "Push-Back", also Zurückschicken oder gar gewaltsamer Vertreibung, würde Kenia internationales Recht verletzten. Auch deshalb hat Kenia weder im Mai noch jetzt erklären können, wie genau eine Schließung Dadaabs gelingen soll.“ (Spiegel)

Flucht nach Europa nicht ausgeschlossen

Entwicklungsminister Müller sieht derzeit ebenfalls keine Alternative zu den Großlagern in Kenia. Im Gegenteil: „Wir müssen die Lebensbedingungen dort so verbessern, dass die Menschen bleiben und sich nicht auf den Weg nach Europa machen“, hatte er bei der Podiumsdiskussion im Tagesspiegel zur Flüchtlingskrise gesagt. Mit der Ankündigung der kenianischen Regierung, die Lager zu schließen, könnten sich nun doch viele der Flüchtlinge nach Europa wenden.

Eine Massenflucht ist aber wohl auszuschließen, denn nur wenige der Bewohner Dadaabs oder Kakumas verfügen über genug Geld, um Schlepper zu bezahlen, die sie zunächst nach Libyen oder Ägypten bringen und dann per Boot nach Italien(Tagesspiegel)

Sollte es zu einer Schließung kommen und damit rechne ich in der Zukunft, wird es eine gigantische Fluchtbewegung geben. Man wird über die libysche Küstenlinie versuchen Europa zu erreichen. Die Situation auf dem Mittelmeer (Rettungsschiffe die die Menschen aufnehmen und nach Europa bringen) spricht sich in ganz Afrika herum. Auch die Tatsache das beinahe täglich unbemerkt kleinere Boote mit Migranten europäische Küsten erreichen ist bekannt. Niemand wird diese Menschenmassen zurückhalten können.

Es ist schon lange im Gespräch das es Zentren zur Registrierung der Migranten in Libyen geben soll, große Lager…ich denke, Libyen könnte in einigen Jahren mehr Migranten haben als Staatsbürger. Ein Land mit knapp 6 Millionen Einwohnern und einer Fläche  beinahe 5 mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland bietet sich doch an…man bekommt es mit der Angst zu tun.

Als im März 2016 die Balkanroute für die Flüchtlinge geschlossen wurde nahmen beinahe zeitgleich mehrere Seenotrettungsschiffe ihre Arbeit im Mittelmeer auf. Dieses "Jetzt alle hier her Schild" wird bis heute hoch gehalten. Diese Tatsache sprach sich in windeseile herum, Hoffnungen für hunderttausende Menschen...aber auch Elend und Tod für viele. Das die libyschen Banken seit  fast dem selben Zeitpunkt, bis heute,  kein Bargeld mehr für die Bevölkerung zur Verfügung hat, halte ich nicht für einen Zufall.

RICHTIGE LÖSUNGEN MÜSSEN SCHNELLSTENS GEFUNDEN WERDEN, die Herkunftsländer der Migranten spielen dabei eine entscheidende Rolle

Die Flüchtlingskrise hat noch gar nicht richtig angefangen… (mehr lesen...)

 

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