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Migranten in Libyen (22.11.2017 10:00:41)

22.11.2017

die Berichte der letzten Tage über Sklavenmärkte gehen durch alle Medien. Davor waren es die Lager in denen die Migranten leben...

Die libysche Bevölkerung ist bestürzt und verurteilt die geschilderten Vorfälle.

Es gibt eine sehr schöne Bilderkampagne zum Zusammenleben mit den Migranten in Libyen...einige Bilder davon siehe unten, Hausangestellte, Mitarbeiter , Freunde.... 

auch ein Video gibt es

https://youtu.be/_v0J8xJOFuA

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Hunderte dokumentierter Fälle (20.11.2017 11:38:09)

20.11.2017

 

Hunderte dokumentierter Fälle

 
wir haben gemeinsam mit einer Schwester aus einer der Bergregionen Libyens eine Reihe von Fällen dokumentiert über die man nicht schweigen sollte.
Es geht um die Kriegswitwen (viele davon mit Kindern) und ihrer Lebenssituation.
In diesen Regionen leben die Menschen in den Stammesgemeinschaften noch sehr traditionell. Uns haben zahlreiche Berichte von Frauen jeden alters erreicht, einer dramatischer als der andere.  Hunderte Fälle kamen so zusammen.
Das Grundgerüst eines dringend nötigen Projektes zur Aufklärung,  Unterstützung und zum Schutz dieser Frauen und ihrer Kinder entstand über Nacht.
 
Weitere Informationen dazu nur auf Anfrage über unser Kontaktformular oder direkt an unsere Emailadresse Ahrartarabulus@gmail.com
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Flüchtlingskrise (19.11.2017 12:58:57)

Seit mehreren Jahren wird immer wieder über die Schließung des Lagers Dadaab (Kenia) gesprochen.

Dieses Lager wurde  1991 vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) gegründet. Die Menschen sind dort  in 5 Lagern untergebracht. Die meisten Flüchtlinge stammen aus Somalia, fast 90 Prozent dieser Menschen haben Angst  in ihr Heimatland zurückzukehren- (MSF-Umfrage).

 Es soll über 238,617 registrierte Flüchtlinge und Asylsuchende geben , andere Quellen gehen von bis zu 600.000 Menschen aus (vielleicht sind die Zahlen auch höher).

„Mit Drohungen und Datentricks senkt Kenia die Bewohnerzahl im weltweit größten Flüchtlingslager. Die komplette Schließung ist vorerst aufgeschoben“ – wie schon häufiger

Vizepräsident William Ruto (Kenia) sagt:

„Dadaab sei kein humanitärer Ort mehr, sondern ein Umschlagplatz des Waffenhandels und ein Islamisten-Hotspot, in dem "Terroristen trainiert und Anschläge geplant" werden. „

„Kann Kenia also einfach ein Lager schließen, in dem eine Viertelmillion Menschen leben? Unwahrscheinlich. Viele Bewohner sind schon in Dadaab geboren. Eine Rückkehr im Rahmen der Genfer Flüchtlingskonvention müsste freiwillig geschehen. Mit einem "Push-Back", also Zurückschicken oder gar gewaltsamer Vertreibung, würde Kenia internationales Recht verletzten. Auch deshalb hat Kenia weder im Mai noch jetzt erklären können, wie genau eine Schließung Dadaabs gelingen soll.“ (Spiegel)

Flucht nach Europa nicht ausgeschlossen

Entwicklungsminister Müller sieht derzeit ebenfalls keine Alternative zu den Großlagern in Kenia. Im Gegenteil: „Wir müssen die Lebensbedingungen dort so verbessern, dass die Menschen bleiben und sich nicht auf den Weg nach Europa machen“, hatte er bei der Podiumsdiskussion im Tagesspiegel zur Flüchtlingskrise gesagt. Mit der Ankündigung der kenianischen Regierung, die Lager zu schließen, könnten sich nun doch viele der Flüchtlinge nach Europa wenden.

Eine Massenflucht ist aber wohl auszuschließen, denn nur wenige der Bewohner Dadaabs oder Kakumas verfügen über genug Geld, um Schlepper zu bezahlen, die sie zunächst nach Libyen oder Ägypten bringen und dann per Boot nach Italien(Tagesspiegel)

Sollte es zu einer Schließung kommen und damit rechne ich in der Zukunft, wird es eine gigantische Fluchtbewegung geben. Man wird über die libysche Küstenlinie versuchen Europa zu erreichen. Die Situation auf dem Mittelmeer (Rettungsschiffe die die Menschen aufnehmen und nach Europa bringen) spricht sich in ganz Afrika herum. Auch die Tatsache das beinahe täglich unbemerkt kleinere Boote mit Migranten europäische Küsten erreichen ist bekannt. Niemand wird diese Menschenmassen zurückhalten können.

Es ist schon lange im Gespräch das es Zentren zur Registrierung der Migranten in Libyen geben soll, große Lager…ich denke, Libyen könnte in einigen Jahren mehr Migranten haben als Staatsbürger. Ein Land mit knapp 6 Millionen Einwohnern und einer Fläche  beinahe 5 mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland bietet sich doch an…man bekommt es mit der Angst zu tun.

Als im März 2016 die Balkanroute für die Flüchtlinge geschlossen wurde nahmen beinahe zeitgleich mehrere Seenotrettungsschiffe ihre Arbeit im Mittelmeer auf. Dieses "Jetzt alle hier her Schild" wird bis heute hoch gehalten. Diese Tatsache sprach sich in windeseile herum, Hoffnungen für hunderttausende Menschen...aber auch Elend und Tod für viele. Das die libyschen Banken seit  fast dem selben Zeitpunkt, bis heute,  kein Bargeld mehr für die Bevölkerung zur Verfügung hat, halte ich nicht für einen Zufall.

RICHTIGE LÖSUNGEN MÜSSEN SCHNELLSTENS GEFUNDEN WERDEN, die Herkunftsländer der Migranten spielen dabei eine entscheidende Rolle

Die Flüchtlingskrise hat noch gar nicht richtig angefangen… (mehr lesen...)

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Kontaktgruppe zentrales Mittelmeer (14.11.2017 11:10:56)

14.11.2017

Ministerinnen und Minister aus 13 europäischen und afrikanischen Staaten haben in Bern Massnahmen zum Schutz von Flüchtlingen und Migranten in Libyen und auf der Migrationsroute nach Libyen erörtert. (12.11.) (s. Neue Züricher Zeitung)

"Zur Diskussion steht auch, international geführte Zentren zu eröffnen ,speziell für besonders verletzliche Flüchtlinge wie Kinder und ältere Menschen." (international geführte Zentren sehe ich kritisch, das es Einrichtungen für diesen Personenkreis braucht steht außer Frage)

besonders erfreulich finde ich folgendes

"Die Bemühungen beschränken sich aber nicht auf Libyen: Die gesamte Region wird einbezogen. "(Endlich)

"In den Transitländern auf der Migrationsroute sollen Asylstrukturen aufgebaut werden, die internationale Standards erfüllen (in Libyen schwierig).  Die freiwillige Rückkehr soll gefördert werden.  "

weiter heißt es  

"Zudem sind die IOM, das UNHCR und erstmals auch das IKRK eingebunden." 

schade ist, das nicht die Organisationen eingebunden sind, die im Gegensatz zu den oben genannten, einen größeren Überblick sowie Zugang zu Privatgefängnissen haben. (mehr lesen...)

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Verletzt (13.11.2017 20:02:39)

13.11.2017

einer unserer Schlichter ist bei seinen Bemühungen eine Waffenruhe  in Wershefana zu erwirken schwer verletzt worden. Soeben konnte von der Intensivstation verlegt werden.

Einzelheiten dazu veröffentliche ich morgen.  (mehr lesen...)

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