unsere Arbeit

Human ist der Mensch, für den der Anblick fremden Unglücks unerträglich ist und der sich sozusagen
gezwungen sieht, dem Unglücklichen zu helfen.

-Voltaire-

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Aufgrund häufiger Nachfragen zum Flüchtlingsprojekt und Spendenmöglichkeiten haben wir im Impressum 
Informationen hinzugefügt 

Neuigkeiten jetzt immer im Blog (siehe Menü) !!! 

13.11.2017

Die folgenden Bilder zeigen Bewohner von Migrantenunterkünften in Libyen, die Zustände dort sind oft schlecht. 

Zwar sprechen häufiger Mitarbeiter einiger Organisationen mit den Bewohnern ( so auch Unicef), machen Fotos, fordern zu Spenden auf, aber wirkliche Hilfe erreicht die Menschen nicht. 

2011 kontaktierte mich eine Unicef Mitarbeiterin und bat um Bilder aus dem Flüchtlingslager Remada, welches wir regelmäßig besuchten. Sie nutzten sie für die offizielle Homepage, Hilfe kam nicht dort an.

Gebäude der "Polizei" , diese sollen verhindern, das Migranten versuchen über das Mittelmeer  nach Europa zu gelangen.

Ich möchte heute ein weiteres Problem ansprechen.

vor einem Jahr fand ich beim stöbern auf Twitter einen Artikel (ich glaube es war im Libyaherald, nicht gerade meine Lektüre, aber dort stand es).

Es ging um ein tunesisches Kind (verletzt), welches mit der Mutter in einem libyschen Gefängnis sitzt und dringend eine Operation braucht, die libyschen Behörden blockieren jedoch die Ausreise, hieß es in dem Artikel. 

Ich kontaktierte sofort die Zeitung und eine Stunde später nahm ich Kontakt zu der Familie dieser Frau in Tunesien auf.

Die Geschichte war komplexer als ich annahm.

 

Als ein US-Luftangriff am 19. Februar 2016 Sabratha in West-Libyen traf,  wurde eine Gruppe des Islamischen Staates die nahe der tunesischen Grenze operierte schwer getroffen. Viele starben. Unter Ihnen  der Ehemann der Frau, um die es in dem Artikel ging (der Artikel erwähnte diese Zusammenhänge jedoch nicht). Bei dem Bombenangriff wurde das Kind (ich glaube er war 4 Jahre alt) schwer verletzt. Als ich den Artikel gelesen habe, hatte die Gefängnisleitung längst mehrfache Krankenhausbehandlungen (auch Operationen) durchführen lassen. Ich erklärte mich bereit das Kind persönlich nach Tunesien zu bringen und dort den Großeltern zu übergeben, ich hatte bereits die Zusagen der libyschen Behörden.
Bei weiteren Gesprächen stellte sich heraus, das es die Mutter war, die nach Tunesien zurück wollte. Ihr Kind wollte sie nicht zur Behandlung allein entlassen, jedoch war es die tunesische Regierung, die sich weigert, diese Frauen (und es gibt Hunderte dieser Fälle) in ihr Heimatland zurück reisen zu lassen. Für die Mutter konnte ich natürlich nichts tun. So sitzen bis heute viele hunderte Frauen aus verschiedenen Ländern in libyschen Gefängnissen (einige mit Kindern ), und können nicht in ihre Heimatländer zurück da diese ihnen die Einreise verweigern. 

Bis heute gibt es Berichte im LibyaHerald, das tunesische Kinder mit ihren Müttern in libyschen Gefängnissen festgehalten werden. Wir haben Kontakte zu den Gefängnisleitungen sowie zu den Behörden. Die Herkunftsländer lehnen die Einreise der Mütter ab.  Sie werden nicht in Libyen festgehalten. Die tuensische Regierung reagiert auf Anfragen bereits nicht mehr. Angehörige dieser Frauen sind meist nicht bereit, Behördenangelegenheiten zu klären und aktiv zu werden.

12.11.2017

17:20

ein Video, nichts für schwache Nerven. Bei den Kämpfen in Wershefana wurden von den Revolutionären aus Tripolis die Leichen 2 entführter Menschen entdeckt. Sie wurden einfach auf einer Farm zurückgelassen. Leider sind Angehörige des Stammes der Wershefana oft für solch schwere Verbrechen verantwortlich. Dieser Stamm stand dem alten Regime nahe und bis heute bekennen sie sich dazu.  

https://www.facebook.com/1620952374794873/videos/1987495678140539/


12:00

ich habe einen älteren Bericht über unsere Organisation aus dem syrischen Fernsehen in meinem alten youtubekanal entdeckt, den ich hier noch einmal teilen möchte.

https://www.youtube.com/watch?v=MEqcJGHgPm0

11.11.2017 

die Kämpfe in Benghazi haben bereits begonnen.

Aus Wershefana haben uns inzwischen auch verstörende Bilder erreicht. Genaue Zahlen von Toten gibt es bisher jedoch nicht. 

Wir erwarten zu unserer Veranstaltung heute (Movement 11. November) Teilnehmer in Tripolis (Märtyrer Platz) und andern Städten Libyens...

10.11.2017

22:44

einer der mächtigsten Stämme aus Benghazi hat General Hafter den Krieg erklärt. Es gibt eine 48 Stunden Frist. Das Morden und Stehlen seiner Gefolgschaft will man nicht länger hinnehmen. Am 11.11. wird ein Treffen von Stämmen und Generälen stattfinden. 

10.11.2017

wieder hat eine Gruppe junger Libyer Italien über den Seeweg erreicht, leider sind weitere Fällen dieser Art zu erwarten.

die Gruppe , über die wir bereits am 8.10. berichtet haben sind vor knapp 3 Wochen in Deutschland eingetroffen, sie haben ohne Probleme die gesamte Bundesrepublik bereist und sind nun im Westen des Landes untergebracht.

Wieder kam es zu Zwischenfällen mit der Küstenwache und ausländischen Seenotrettern (meist handelt es sich um ein und dieselbe Organisation die immer wieder negativ auffällt ). Es ist ja bekannt das die Migranten nur aus einem einzigen Grund diese Boote besteigen. Sie wollen Europa erreichen. Das Sichten eines Seenotrettungsschiffes löst daher jedes Mal eine riesengroße Panik aus. Die Küstenwache ist verpflichtet die Migranten an die Libysche Küste zurückzubringen. Diese versuchen jedoch unter größter Panik die Rettungsschiffe zu erreichen um nach Europa gelangen zu können. Daher kommt es immer wieder zu schweren Unglücken mit mehreren Toten. Würden sich die Rettungsschiffe zurück ziehen käme es zu deutlich weniger Toten.

Für die Seenotretter springt jedes mal ein riesen Medienrummel raus in dem (ohne zu Hinterfragen) der schwarze Peter an die Küstenwache geht. Keiner der Leser kann sich selbst ein Bild machen. Spender sind so gewiss. Diese Vorfälle füllen das Spendenkonto auf dem Rücken der Menschen, für deren Tot diese Organisationen nicht selten selbst verantwortlich sind.

Wir ziehen unsere Hilfsangebote an alle Organisationen der Seenotrettung zurück. Zu einer Zusammenarbeit wird es nicht kommen. Auch nicht zu einem Hilfseinsatz von unserer Seite, sollte Besatzung oder Eigentum dieser Organgisationen Festgehalten oder sonstiges werden. Mehrfach haben wir aufgeklärt, nichts davon wurde ernst genommen. Dieses Verhalten ist schärfstens zu verurteilen.

 

Morgen ist der 11.11. , der Tag unserer Veranstaltung

 

03.11.2017

ein Video aus dem Krankenhaus von Derna. Es zeigt Kinder, die bei den Bombardierungen durch ägyptische Kampfflugzeuge vor einigen Tagen verletzt wurden. Weiterhin fehlt wichtiges Material in den Krankenhäusern.

https://www.facebook.com/AlnabaaChannel/videos/919380944881197/

 

02.11.2017

seit der letzten Nacht um 2 Uhr gibt es einen weiteren Kriegsschauplatz in Libyen. Südtripolis wird bombardiert (schwere Angriffe auf den Stamm sowie gleichnamigen Stadtteil Wershefana). Familien verlassen ihre Häuser. Unsere Mitarbeiter sind vor Ort, sie bringen Verletzte in Krankenhäuser, helfen Familien sichere Orte zu erreichen.

Die politisch aktiven unter uns versuchen mit aller Macht  eine Waffenruhe zu erwirken sowie Konfliktkösungen anzubieten. Bilder aus dem Einsatz folgen.

 

Unten seht Ihr das Bild eines verletzten Kindes aus Derna, auch dort ist die Not nach den Bombenabwürfen der letzten Tage noch groß, weiterhin fehlt wichtiges Material in den Krankenhäusern. Es gibt Familien die alle ihre Kinder innerhalb weniger Minuten verloren haben.

 

noch etwas interessantes habe ich heute gefunden, das WFP der UN (World Food Programme) schreibt folgendes:

"Conflict in has left about 1.3 million in need of humanitarian assistance. WFP is providing food for the most vulnerable."
 

ich frage mich wo...es ist weit und breit nichts zu sehen...nichts wird hier verteilt, aber prüfen können das die Spender und Leser ja sowieso nicht, ein großer Name reicht um Vertrauen zu bekommen und dann sowas...eine Frechheit.

01.11.2017

die Bevölkerung Libyens wartet auf Gasflaschen zum Kochen

https://www.youtube.com/watch?v=RmgCqxFbQDE

die Menschen warten vor den Banken in ganz Libyen, seit  vielen Monaten sieht man täglich diese Bilder, es gibt kein Geld...

Ein ägyptisches Kampfflugzeug wurde heute von jungen Libyern bei Ajdabya abgeschossen. 

https://www.facebook.com/778687905566458/videos/1254812001287377/

31.10.2017

15:20

Das Schreiben der Stadt Derna, alle verfügbaren humanitären Hilfsorganisationen werden um Hilfe gebeten.

14:30

Derna, eine Mutter mit ihrem Kind wird beerdigt.

viele verletzte Kinder in Derna 

den Krankenhäusern fehlt wichtiges Material, wir haben bereits eine Anfrage für Hilfsgüter an Kollegen im Ausland gesendet.

Derna heute, die Bürger kommen zu den Beerdigungen zusammen

Derna...

dem folgenden Dokument der Regierung in Tripolis ist zu entnehmen das es sich bei den getöteten Menschen aus Benghazi um einfache ZIVILISTEN handelt

in diesem Dokument geht es um die getöteten ZIVILISTEN aus Derna

 

das macht die Presse aus getöteten Zivilisten in Libyen die bekennende Gegner von General Hafter waren, genau das gleiche werden sie über Derna schreiben....JEDER in Libyen, der sich öffentlich als Gegner seiner Politik bekennt wird automatisch zu IS Anhängern, al qaida oder sonstigem gemacht, wobei Islamisten den genannten Gruppen gleichgestellt werden, was falsch ist.
Genau dasselbe ist mir auch bereits passiert (ich mache kein Geheimnis daraus das ich einen Menschen wie General Hafter verurteile und ablehne), jeder bekommt seinen Stempel. Die eigenen Interessen der restlichen Welt in Libyen sind groß...was sind schon ein paar Menschenleben in einem Land, an dem das eigene Herz nicht hängt. Und was sind schon ein paar Lügen über Menschen wie "Du und ich" , über unschuldige Kinder, Frauen, alte Menschen... die sowieso niemals jemand überprüfen kann. Der Terrorstempel schließt jedem in der Welt den Mund für kritisches hinterfragen. Die Angst ist groß und sie ist ein wirksames Werkzeug.  

http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-leichen-von-36-erschossenen-bei-bengasi-entdeckt-a-1175503.html

"Leichen von 36 mutmaßlichen IS-Kämpfern bei Bengasi entdeckt"

30.10.2017

20:00

in den letzten Stunden wurden Bomben auf die Stadt Derna abgeworfen (mal wieder).  Es waren keine libyschen Kampfjets. Bisher 11 Tote Zivilisten (15 Verletzte) von unseren Kollegen und Freunden aus Derna gemeldet. Viele Verletzte, noch viele Menschen unter den Trümmern ihrer Häuser verschüttet. Auch Kinder unter den Toten. 

20:51

Das Flugzeug welches Bomben auf Derna abwarf traf eine Feier. Es war ein ägyptisches Kampfflugzeug (was also wieder auf General Hafter zurück läuft). Bis jetzt 8 Tote Kinder 5 Tote Frauen und 7 Tote Männer. Viele Verletzte.  Dr. Ayoub ruft in Derna zu Blutspenden auf. Medikamente und medizinische Hilfsgüter fehlen, weitere Menschen sind verschüttet, die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig.

21.06 Zahl der Toten Kinder auf 10 gestiegen

22:06 im Himmel über Derna sind jetzt mehrere Kampfflugzeuge zu hören

22:07 Bomben fallen erneut auf Derna

22:25   37 Verletzte wurden bisher in das Krankenhaus von Derna gebracht. 5 mal wurden heute  Bomben über der  Stadt abgeworfen

Es wird dringend Hilfe gebraucht. Bei Fragen sind wir über das Kontaktformular erreichbar.

29.10.2017

28.10.2017 20:00

mit 2 weiteren bedeutenden Revolutionären aus Tripolis bereiten wir eine weitere Großveranstaltung am 11.11. vor.

28.10.2017

37 Leichen wurden in Benghazi entdeckt, alle hatten gefesselte Hände. Ihnen wurde in den Kopf geschossen. Viele dieser Personen (einige Uniformiert) waren bekennende Gegner von General Hafter. Es ist leider nicht der erste Vorfall dieser Art in Benghazi.

27.10.2017

während die Bevölkerung Libyens mit zahlreichen Engpässen und Unruhen im ganzen Land zu kämpfen hat, beschäftigen uns täglich viele weitere Vorfälle, die wir hier einmal mit Bildmaterial zusammenfassen wollen.

Das  Bild oben zeigt Menschen in Tripolis die auf Gasflaschen warten. Die meisten Haushalte kochen mit diesen Gasflaschen. Engpässe gibt es seit Jahren, die Preise sind stark gestiegen, Geld geben die Banken kaum aus.

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Kidnapping...

diese beiden Kinder konnten unverletzt von Milizen befreit werden. Andere hatten nicht so viel Glück. Fast täglich kommt es zu neuen Fällen (Kinder sowie Erwachsene). Hohe Geldsummen werden von den Familien gefordert. Bei manchen Zugriffen kommt es zu Schusswechseln, das folgende Bild zeigt einen getöteten Entführer. 

die folgenden Bilder lassen die Ausmaße der  "Flüchtlingskrise" nur erahnen, es ist dieselbe Miliz, die gegen die Kidnapper vorging, die in den vergangenen Tagen und Wochen mehrere "private Einrichtungen" entdeckte, in denen insgesamt mehrere Hundert Schwarzafrikaner festgehalten wurden. Nicht selten kommt es zu schwerem Beschuss, beim räumen dieser Einrichtungen. Den Bewohnern wurde schlimmes angetan, es wurden hohe Geldsummen gefordert mit dem Versprechen sie dann frei zu lassen. Viele dieser Menschen konnten bereits in die Heimatländer zurück gebracht werden. An dieser Stelle möchte ich nochmals anmerken das IOM Libya meiner Ansicht nach nur in Libyen nur tätig ist, um die Flüchtlingszahlen zu beschönigen. Private Einrichtungen werden von ihnen weder betreten noch stillgelegt.

die Räumung solcher Einrichtungen ist eigentlich nicht Aufgabe der Milizen, die diese Menschen aber nicht sich selbst überlassen können, der Abtransport sieht dann so aus.

Migranten werden häufig behandelt wie Verbrecher. Es werden dringend weitere sichere Einrichtungen für Frauen und Kinder in Libyen gebraucht.

ohne Worte...

erst heute gab der Sprecher der Küstenwache im Fernsehen bekannt, das man mit der Situation und den Zahlen der Migranten vollkommen überfordert sei...es ist ohne Hilfe nicht zu schaffen.

Wir bitten nochmals alle unsere Leser die in der Lage dazu sind sichere Landprojekte für Frauen und Kinder in Libyen zu unterstützen. Bestehende Projekte brauchen Ausrüstung die häufig aufwändig über Nachbarländer beschafft werden muss (besonders Medikamente).  Wir haben viele Kinder unter den Migranten deren Versorgung noch nicht ausreicht. Der Winter kommt, der Platz um weitere Gebäude zu errichten ist da, Unterstützer fehlen.

26.10.2017

16.10.2017

eine "private Einrichtung", in der Migranten unter schrecklichen Bedingungen leben müssen wurde von Milizen entdeckt. Sämtliche Bewohner wollen nach Europa.

Ich stelle demnächst meinen Schriftverkehr mit dem Auswärtigen Amt online. Dieses verfügt über geheime Dokumente die Einrichtungen mit KZ ähnlichem Charakter in Libyen berschreiben. 
Die Antworten waren bisher ausweichend, eine ist noch ausstehend. Wie es aussieht, schützen sie aber weiterhin die Betreiber, so wie sämtliche Journalisten, die in den letzten Jahren über solche Einrichtungen berichtet haben und unsere Anfragen missachten. Niemand gibt Standorte bekannt. Das Leiden der Menschen geht weiter und alle sehen zu....

Wir sind in der Lage Zugang zu bekommen und  Schließungen zu veranlassen.

10.10.2017

Gespräche im Kampfgebiet...

Seit über 2 Stunden befinden sich Mitarbeiter unseres Büros im Gespräch  mit einem Kämpfer in Benghazi, der dort mit seinen Leuten von Hafters Truppen umstellt ist. Sie gehören keiner terroristischen Vereinigung an, so wie Hafter stets behauptet. Ob sie den heutigen Tag überleben werden ist nicht sicher. Gespräche dieser Art hatten wir in den letzten Jahren häufig. Man geht emotional an seine Grenzen wenn man mit Menschen spricht die dem Tod näher sind als dem Leben. Es braucht Kraft für 10.
Trotzdem war es immer ein wichtiger Teil unserer Arbeit in einem solchen Fall erreichbar zu sein.

Das folgende Bild zeigt eine Einheit von Hafters Truppen mit einem getöteten Kämpfer. Die Leichen werden in der Kaserne aufgehängt, verbrannt , auf Müllhalden geworfen oder anderweitig geschändet. Bei vielen der getöteten handelt es sich um Gegner von Hafters "Politik". Andere sind Kämpfer die versuchen die Menschen und das Land zu verteidigen, wo Hafters Truppen zuschlagen. Durch diese Truppen (und die Hilfe aus dem Ausland) kamen bisher zahlreiche Frauen, Kinder und unschuldige Männer in verschiedenen Städten Libyens ums Leben.

08.10.2017

das Bild unten erreichte uns gestern. Es zeigt junge Männer aus Libyen die sich in einem Boot befinden, auf dem Mittelmeer, Ziel: Europa.

Eine der bekannten Seenotrettungsorganisatonen brachte diese Männer schließlich nach Italien.

Heute folgte ein Anruf aus Mailand. Sie befinden sich nun dort und laufen ohne Geld und Perspektive in der Stadt herum und fragten uns was sie nun tun sollten. Einige wollen sich auf den Weg nach Deutschland und in die Schweiz machen, was wahrscheinlich ebenso problemlos klappen wird. So; und auf anderem Wegen erreichten bereits tausende junge Männer aus verschiedensten Ländern Europa, Pässe werden versteckt,  niemand kennt ihre wahre Herkunft oder Identität und die Zahlen werden noch steigen.

Das Bild  und die Geschichte dazu wurde von Tausenden junger Männer in ganz Nordafrika inzwischen gesehen. Dabei handelt es sich nicht um Kriegsflüchtlinge oder Menschen in einer Notsituation, es sind junge Männer die etwas erleben wollen, Diskothek, raus aus der Perspektivlosigkeit.  Es hat dank der Seenotrettung keine 48 Stunden gedauert Europa zu erreichen.  In Nordafrika  lacht man über die Europäer die Schiffe schicken die die Regierungen, die Steuerzahler und private Spender finanzieren. Leider ist die Wahrheit aber, das diese innerhalb kürzester Zeit in die Fänge von kriminellen Banden, Drogenkriminalität oder radikalen Gruppen geraten und das hat man letztlich der Seenotrettung mitzuverdanken die diese Leute einfach aufnehmen und dort absetzten, es hat etwas von einem Shuttleservice. Niemand ist mehr zuständig wenn sie erst einmal angekommen sind. Wir stehen in Kontakt mit diesen jungen Leuten, helfen können wir ihnen nicht und wissen aber auch, das sich weitere auf den Weg machen werden. Wir brauchen als aktive Organisation im Land Hilfe. Weitere Aufklärungsarbeit fehlt.

Wie aktive Leser wissen war ich nie ein Freund der Seenotrettung. Es löst die Probleme nicht!!!! 

06.10.2017

unter dem folgenden Link findet sich ein interessantes Video (es ist nur eines von ganz vielen dieser Art die uns vorliegen).
https://www.facebook.com/1441584576124660/videos/1986681191614993/?hc_ref=ARSCr1wYbsREeoE3b2DM2srPuYwAFfj8CeU56VjgeDnGceKG9g0_LF77NqQjJoW-eVw
Es zeigt Flüchtlinge, die mit einem Boot (vermutlich aus Tunesien kommend) Italien erreichen. Auch aus Spanien gibt es  zahlreiche Videos dieser Art. Die Menschen laufen dann los ohne je  erkannt zu werden, geschweige denn das sie irgendwo registriert sind. Es handelt sich hier NICHT um Einzelfälle. Die Zahlen sind hoch.

04.10.2017

ein schwerer Anschlag erschütterte heute die Stadt Misrata, es gab Tote und viele Verletzte. Erst kam es zu einer Schießerei und dann zündeten 3 Männer ihre Sprengstoffgürtel im Zentrum der Stadt (Gerichtsgebäude).

19Uhr , schwere Kämpfe in verschiedenen Teilen von Tripolis ausgebrochen. 

02.10.2017

wir bereiten, wie bereits bekannt gegeben,  die nächste Großveranstaltung vor. Aus diesem Grund wird es auf dieser Seite etwas ruhiger sein.

26.09.017

Bilder vom 25/9 , Tripolis und Misrata